Donnerstag, 15. Oktober 2020

 Streitpunkt der US-Wahlen: Der Oberster Gerichtshof



Der Oberster Gerichtshof in den Vereinigten Staaten Amerikas ist als die höchste

Justizbehörde des Landes durch die amerikanische Verfassung verankert. Die Verfassung

der USA bezeichnet es eindeutig wer einen Richter vorschlagen darf, und wie der Richter

genehmigt wird. Wie viele Richter es auf dem Obersten Gerichtshof gibt oder welche

Qualifikationen der Richter benötigt, beschäftigt die Verfassung nicht. Indem das es keine

zeitliche Beschränkungen für die Richter in der Verfassung gibt, sind diese in der

Amtsführung meistens lebenslang.


Der Oberster Gerichtshof ist ein Teil des sogenannten “Check and Balance” Systems

welches dazu fügt, die Demokratie und die Verfassung zu schützen. Der Oberster

Gerichtshof entscheidet an vielen wichtigen Grundsatzfragen, welche weitreichende

Konsequenzen für die amerikanische Bevölkerung haben, wie z.b. Abtreibungsrechte,

Einwanderung oder Waffensrechte.



Sollte Richterin Berret die Nominierung erfolgreich bestehen, wird der Oberster Gerichtshof

eine konservative Mehrheit für die kommende Zukunft haben. Da die Abstimmung von

Rechtsfällen ist mit einer einfachen Mehrheit erreichbar, ist die Nominierung von Ammy

Coney Berret jetzt ein großer Streitpunkt in der USA.




Ich bin der Meinung, dass die Nominierung von Berret letztendlich im Rahmen der Rechte

des Präsidenten liegt und das er eine moralische Verpflichtung an seine Wähler hat die

Position zu besetzen. Die Vorstellung, dass die Nominierung verfassungswidrig ist, wie es

die Oppositionspartei behauptet, ist hochst ironisch und ist im selbst ein Eingriff an die

Demokratie.


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Info Quelle

https://www.youtube.com/watch?v=ivEn42dbN8k

Bilder Quelle

https://www.thoughtco.com/how-long-supreme-court-justices-serve-104776

https://www.nbcnews.com/think/opinion/trump-pick-amy-coney-barrett-s-christian-handmaid-history-matters-ncna1242770


2 Kommentare:

  1. Marko, du hast tatsächlich ein sehr umstrittenes Thema gewählt -umstritten wegen des Zeitpunkts der Nominierung und umstritten wegen der Natur der Berufung zum obersten Gerichtshof der USA.
    Es ist bestimmt richtig, dass wenn die Demokraten in der gleichen Situation wären, würden sie auch den Richterposten mit einer ihnen gleichgesinnten Person besetzen wollen.
    DAs größere Problem liegt meines Erachtens in der Dauer der Berufung - sie ist nicht zeitlich begrenzt, sondern ist effektiv bis zu dem Tag, an dem der oder die Berufene stirbt oder von dem Senat des Amtes enthoben wird. Soweit ich weiß, ist das erst einmal in der US-amerikanischen Geschichte passiert.
    Siehst du die lebenslange Berufung als problematisch an, oder denkst du, dass sie das tut, was die Gründungsväter erreichen wollten?

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  2. Obwohl es stimmt, dass der Anspruch der Demokraten auf Verfassungswidrigkeit ironisch gemeint ist, ist die Bedrohung der Demokratie durch die Existenz eines republikanischen Obersten Gerichtshofs viel zu groß, um sie zu ignorieren.
    Dieses Ungleichgewicht könnte und würde für eine Vielzahl von Menschen in Amerika, wie Frauen, POC und die LGBTQ+-Gemeinschaft, zu einem großen Verlust an Rechten führen.

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